Über fell-port
Wie aus einer Leidenschaft für Literatur ein Ort der Begegnung wurde.
Unsere Geschichte
fell-port entstand aus der Überzeugung, dass die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie in der heutigen Medienlandschaft oft erhält. Was 2019 als kleine Leserunde begann, hat sich zu einem Zentrum für literarische Bildung entwickelt.
Der Name „fell-port" verbindet das Deutsche mit dem Internationalen – ein Hafen für Texte, die Grenzen überschreiten und Generationen verbinden. Wir verstehen uns als Vermittler zwischen den großen Werken der Vergangenheit und den Lesern von heute.
Meilensteine unserer Entwicklung
Die erste Leserunde
Fünf Literaturbegeisterte treffen sich erstmals, um gemeinsam Thomas Manns „Buddenbrooks" zu lesen und zu diskutieren. Die Resonanz übertrifft alle Erwartungen.
Digitale Erweiterung
Aus der Notwendigkeit wird eine Chance: Online-Formate ermöglichen es uns, Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu erreichen.
Das Literaturhaus
Mit der Eröffnung unserer Räume in Berlin schaffen wir einen physischen Ort für literarische Begegnungen. Die erste Autorenwerkstatt findet statt.
Akademische Partnerschaften
Kooperationen mit Universitäten und Bildungseinrichtungen erweitern unser Netzwerk. Unsere Kurse werden als Weiterbildungsangebote anerkannt.
Heute
Mit über 2.000 Teilnehmern jährlich und einem breiten Spektrum an Angeboten sind wir zu einer festen Größe in der literarischen Bildungslandschaft geworden.
Unsere Philosophie
Wir glauben daran, dass Literatur keine elitäre Angelegenheit ist. Jeder, der bereit ist, sich auf einen Text einzulassen, kann tiefgreifende Erfahrungen machen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Zugänge zu schaffen – nicht Barrieren.
Das bedeutet: Wir vermeiden akademischen Jargon, wo er nicht notwendig ist. Wir nehmen alle Leseerfahrungen ernst, auch die eines Anfängers. Und wir verstehen Diskussion nicht als Belehrung, sondern als gemeinsames Erkunden.
Was uns antreibt
Die Autoren des 20. Jahrhunderts haben in extremen Zeiten geschrieben. Ihre Texte tragen die Spuren von Krisen und Umbrüchen, aber auch von Hoffnung und Widerstandskraft. Diese Spannungen machen ihre Werke so lebendig – und so relevant für unsere eigene, nicht minder komplexe Gegenwart.
Wenn ein Teilnehmer nach einem Kurs sagt: „Ich sehe diesen Autor jetzt mit anderen Augen", dann haben wir unser Ziel erreicht. Es geht nicht darum, eine bestimmte Interpretation zu vermitteln, sondern die Fähigkeit zu fördern, selbst zu interpretieren.
Unser Team
Dr. Elisabeth Werther
Gründerin und Kuratorin
Germanistin mit Schwerpunkt auf Exilliteratur. Nach Jahren an der Universität widmet sie sich nun der Vermittlung außerhalb akademischer Strukturen.
Markus Feldstein
Programmleitung
Ehemaliger Verlagslektor mit einem Gespür für Texte, die bewegen. Verantwortlich für die Entwicklung neuer Kursformate.
Nora Steinbach
Dozentin
Spezialisiert auf die Literatur der Weimarer Republik. Ihre Workshops verbinden historisches Wissen mit modernen Leseansätzen.
Für wen wir da sind
Unsere Angebote richten sich an alle, die mehr wollen als oberflächliche Unterhaltung. Das können Studierende sein, die ihre Lektüre vertiefen möchten. Berufstätige, die einen Ausgleich zum Alltag suchen. Oder Menschen im Ruhestand, die endlich Zeit haben für die Bücher, die sie schon lange lesen wollten.
Vorkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Wir gestalten unsere Kurse so, dass Einsteiger einen guten Zugang finden und Fortgeschrittene dennoch Neues entdecken.
Finden Sie das passende Format für Ihre literarische Entdeckungsreise.
Zu unseren AngebotenHinweis: Die beschriebenen Erfahrungen und Ergebnisse können individuell variieren. Literarische Bildung ist ein fortlaufender Prozess, dessen Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Wir empfehlen, ergänzend wissenschaftliche Quellen zu konsultieren.